MIA Mädchen*woche 2026 – Eine Woche voller Bewegung, Stimme, Kreativität und Selbstvertrauen

Move.Voice. Act. – Selbstbestimmt im Rampenlicht

Halberstadt/Quedlinburg im August 2026

Eine Woche lang gehörte das KUZ Reichenstraße in Quedlinburg den Mädchen: Vom 3. bis 7. August 2026 fand dort die diesjährige MIA Mädchen*woche unter dem Motto „Move. Voice. Act. – Selbstbestimmt im Rampenlicht“ statt.

20 Mädchen im Alter von 10 bis 16 Jahren erlebten eine abwechslungsreiche Ferienwoche, in der es vor allem darum ging, sich selbst auszuprobieren, eigene Ideen zu entwickeln, die eigene Stimme zu finden und gemeinsam kreativ zu werden.

„Move. Voice. Act.“ war dabei mehr als nur ein Motto. Die Mädchen konnten sich bewegen, ihre Stimme einsetzen, vor der Kamera und in unterschiedlichen kreativen Situationen ausprobieren und erfahren, dass es Mut braucht, sichtbar zu werden – aber auch viel Freude machen kann.

Im Mittelpunkt standen verschiedene Workshops und kreative Angebote. Die Teilnehmerinnen beschäftigten sich mit Ausdruck, Bewegung, Stimme und Schauspiel und entwickelten dabei eigene Ideen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Arbeit vor der Kamera.

Im Laufe der Woche entstand dabei ein sehr berührender Kurzfilm, der sich mit den Fragen, Unsicherheiten und Erwartungen auf dem Weg vom Mädchen zur Frau beschäftigt. Die Mädchen setzten sich auf kreative und persönliche Weise mit den Veränderungen auseinander, die das Erwachsenwerden mit sich bringt: mit eigenen Wünschen und Träumen, aber auch mit Erwartungen von außen und der Frage, wer man sein möchte und wer man werden darf. Dabei brachten die Teilnehmerinnen ihre eigenen Gedanken, Erfahrungen und Perspektiven in die Gestaltung des Films ein.

So entstand ein Kurzfilm, der nicht nur das Ergebnis einer kreativen Woche ist, sondern auch den Mut der Mädchen zeigt, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die sie bewegen. Ehrlich, nachdenklich und berührend macht der Film sichtbar, dass der Weg vom Mädchen zur Frau von vielen Fragen begleitet wird – und dass jede ihren eigenen Weg finden muss und darf.

Dabei ging es während der gesamten Woche nicht darum, perfekte Ergebnisse zu produzieren. Viel wichtiger war der Weg dorthin: ausprobieren, Fehler machen dürfen, gemeinsam Lösungen finden, sich gegenseitig unterstützen und über sich selbst hinauswachsen.

Die MIA-Mädchen*woche bot einen geschützten Raum, in dem Mädchen ihre eigenen Fähigkeiten entdecken und Selbstvertrauen entwickeln konnten. Neben den Workshops gehörten auch gemeinsames Essen, Freizeit, Austausch und gemeinsames Erleben zur Woche. So entstanden neue Kontakte und Freundschaften und eine Gemeinschaft, in der jede Teilnehmerin ihren eigenen Platz finden konnte.

Für das Jahr 2026 wurde mit „Move. Voice. Act. – Selbstbestimmt im Rampenlicht“ bewusst ein Thema gewählt, das Mädchen ermutigt, ihre eigene Stimme wahrzunehmen und sie auch zu nutzen.

Die MIA-Mädchen*woche wurde vom Arbeitskreis Mädchenarbeit vorbereitet und durchgeführt. Die Mädchenwoche zeigt damit einmal mehr, wie wichtig Räume sind, in denen Mädchen ihre eigenen Themen entwickeln, ihre Perspektiven einbringen und sich selbstbestimmt ausprobieren können.

Die MIA-Mädchen*woche 2026 hat deutlich gemacht: Mädchen brauchen Räume, in denen sie sich bewegen, ihre Stimme erheben und selbst ins Handeln kommen können.

Move. Voice. Act. – Selbstbestimmt im Rampenlicht.

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